VORGESCHICHTE und ENTSTEHUNG
Die Kraichgauer Güterverwaltungen KG ist der Zusammenschluss der landwirtschaftlichen Betriebe dreier Kraichgauer Familien, die in der Region seit über 800 Jahren Land- und Forstwirtschaft betreiben.

Aus ursprünglich grund- und standesherrlichen Strukturen entwickelten sich Hofgüter, die dann in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts zur Gänze auf selbst bewirtschaftete extensive Ackerbaubetriebe umgestellt wurden.

Die drei Gesellschafter der KGV gelangten früh zu der Überzeugung, dass eine wettbewerbsfähige Landwirtschaft bei den üblichen südwestdeutschen Betriebsgrößen nur im Rahmen durchdachter Kooperationen möglich ist. So begannen sie in einem ersten Schritt mit dem überbetrieblichen Einsatz von Maschinen und Mitarbeitern sowie mit der Zusammenarbeit auf anderen Gebieten, wie zum Beispiel beim Einkauf von Pflanzenschutzmitteln und bei der Getreidevermarktung. Dieses Zusammenwirken in ausgesuchten Bereichen ließ erkennen, dass noch bedeutende Potentiale zur Effizienzsteigerung und Verbesserung ungenutzt blieben. In einem weiteren Schritt beschlossen die Eigentümer daher, ihre drei über Jahrhunderte in Eigenregie geführten Betriebe in eine Gesellschaft unter einheitlicher Leitung einzubringen.

Die Zeit seit Gründung der Kraichgauer Güterverwaltungen KG am 1. Juli 2005 ist für die Landwirtschaft in Deutschland von großen Umwälzungen geprägt. Diese reichen, um nur einige Beispiele zu nennen, von der deutlichen und kontinuierlichen Reduktion der EU Zuckerpreise und –quoten hin zu beispiellos stark schwankenden Preisen für Agrarprodukte und Betriebsmittel sowie dem Wegfall von Flächenstilllegungen. Die noch junge Gesellschaft hat sich in diesem Umfeld als die richtige Lösung erwiesen. Ausschlaggebend für den Erfolg war neben der guten Praxis zur erfolgreichen Führung eines landwirtschaftlichen Betriebes insbesondere die gemeinsame Unternehmensphilosophie der drei Gesellschafter. Besonders hervorzuheben ist der aktive und vorausdenkende Einsatz der qualifizierten Mitarbeiter.